VOM GEGENSEITIGEN RESPEKT! DU RESPECT!

Wieso gibt es so viel Respektlosigkeit unter Hundehaltern?! Pourquoi y a-t-il tant de manque de respect entre les propriétaires de chiens?


Warum lassen so viele Hundehalter ihren Hund ohne Absprache zu angeleinten Hunden, Kindern, Joggern, Radfahrern oder Fußgängern hinlaufen? Sehr oft werden diese dadurch in sehr starke Bedrängnis gebracht.

Hierzu erst einmal ein Beispiel:
Die Dalmatinerhündin Kathia wurde vor einiger Zeit von einem anderen Hund gebissen und hat seitdem Angst vor fremden Hunden. Nur durch sorgfältige und mühsame Arbeit hat die Halterin, Frau Schiltz es geschafft, dass Kathia nicht mehr beim Anblick eines anderen Hundes davon rennen will, sondern sich brav an den Wegrand setzt und wartet bis der andere Hund vorbeigegangen ist.

Nun bricht Frau Schiltz mit Kathia zu einem Spaziergang auf. Ihnen kommt ein Hundehalter mit frei laufendem Hund entgegen. Frau Schiltz bittet den Hundehalter seinen Hund an die Leine zu nehmen, doch dieser ruft nur: “Der tut nix!”. Der freilaufende Hund kommt unaufhaltsam näher.

Kathia wird immer nervöser auf Grund des frontal auf sie zu rennenden Hundes!

Frau Schiltz versucht Kathia abzuschirmen, doch es gelingt ihr nicht. Der fremde Hund erreicht Kathia, die mittlerweile vor Angst zitternd am Boden liegt. Der Hund bedrängt Kathia, lässt sie nicht von ihr ab und reagiert auf keines ihrer Beschwichtigungssignale. Endlich kommt der Besitzer und nimmt seinen Hund mit viel Gerede wie “das klären die doch unter sich” weg. Frau Schiltz und Kathia sind nach dem Vorfall mit ihren Nerven am Ende. Durch diesen einen Zwischenfall, der sehr leicht zu verhindern gewesen wäre , sind Frauchen und Hund in ihrer Trainingsarbeit wieder ein ganzes Stück zurückgeworfen worden!

Wenn ein Hund angeleint ist, hat das immer einen Grund.

Der Hund kann Angst vor anderen Hunden haben oder aber auch aggressiv auf diese reagieren. Außerdem ist es möglich, dass der Hund krank ist,  frisch operiert wurde oder sich nicht abrufen lässt.

Wenn ein Hundebesitzer seinen Hund an der Leine führt, sollte das unter allen Umständen respektiert werden, denn es zeigt von Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinem Hund und auch seiner Umwelt.
Der bekannte Satz “der tut nix, er will nur spielen” hilft den wenigsten Hundehaltern und Hunden, die an der Leine geführt werden. Warum kann der freilaufende Hund nicht einfach zurückgerufen werden, damit auch der an der Leine geführte seinen Weg entspannt fortsetzen kann? Ein häufiger Grund ist, dass viele Hundehalter ihren Hund nicht sicher abrufen können. Doch wieso wird dieser Hund dann ohne Leine laufen gelassen? Hier wird oft das Argument gebracht, dass der Hund doch Bewegung brauche oder dass er sowas noch nie gemacht habe und sonst immer zuverlässig zurückkomme!

Was sollen Hundehalter tun?

Nun kann man sich bei einem eventuellen Zwischenfall beschweren, aufregen und seinem Unmut bei anderen kundtun. Das mag befreiend wirken, bringt aber keine Änderung. Eine wichtige Rolle spielt hier sicherlich auch gezielte Aufklärung. Insbesondere die Trainer, ob im Verein oder in der Hundeschule, müssen die Hundehalter über die Regeln des friedlichen Miteinander aufklären.

Doch auch die Hundehalter können selbst dafür sorgen, dass sie positiv wahrgenommen werden. Dies beugt nicht nur Hass auf und Angst vor Hunden vor, genauso wie eventuelle gesetzliche Zwangsmaßnahmen, sondern erzeugt auch den berühmten Nachahmungseffekt.

Höflichkeitsregeln

Auch wenn es viele unproblematische Hunde gibt, so sollte man nicht vergessen, dass  eben auch manche Hunde Verhaltensauffälligkeiten haben. Deshalb ist es wichtig  ein paar einfache, aber sehr sinnvolle und hilfreiche Benimm-Regeln einzuhalten, die weder dem Menschen noch dem Hund schaden, sondern im Gegenteil  das Leben aller Beteiligten erleichtern:

Kommt uns ein angeleinter Hund entgegen, dann nehmen wir unseren Vierbeiner ebenfalls an die Leine oder lassen ihn, aber nur, wenn er das sicher beherrscht, neben uns absitzen und warten bis das andere Mensch-Hund- Team passiert ist. Das gleiche gilt bei Joggern, Radfahrern und Fußgängern (auch Menschen können Angst vor Hunden haben oder aber auch allergisch auf Hundehaare reagieren!).

• Auf Wunsch kann mit dem entgegenkommenden Hundehalter abgesprochen werden, ob ein Freilauf der Hunde möglich ist, doch erst nach deutlicher beidseitiger Zusage dürfen die Hunde frei miteinander laufen.

• Drängen Sie niemanden einen Hundekontakt auf.

• Wenn Ihr Hund nicht zuverlässig auf Ihren Rückruf reagiert, lassen Sie ihn nicht unkontrolliert frei laufen. Dies dient auch der Sicherheit Ihres Hundes.

Was heißt das also für uns Hundehalter?

Wir können andere mit unserem Verhalten beeinflussen und zu erwünschten Reaktionen führen. Als soziale Gruppe können wir sogar Druck ausüben, sofern wir gemeinsam ein rücksichtsvolles Miteinander, in dem Regeln herrschen, vorleben. Selbst das Aufheben von Kot auf einem bereits völlig verkotetem Grünstreifen, bringt andere Hundehalter dazu, es gleichzutun. Wenn wir unsere Hunde bei einer Begegnung unter Kontrolle haben, den Hund an die Seite nehmen und dem anderen Platz machen, damit er passieren kann, wird das einen positiven Effekt auf den Beobachter haben. Wenn wir den Hund abrufen und vorher fragen, ob Kontakt erwünscht ist, setzt dies auch Maßstäbe für den anderen Tierhalter. Je mehr Hundehalter dies tun, desto eher werden sich andere daran orientieren.

Wenn wir dabei freundlich bleiben, wird die Wahrscheinlichkeit nochmal höher, dass wir nachgeahmt werden, denn kompetente und sympathisch wirkende Menschen haben eher Vorbildfunktion.

WIR als Hundehalter setzen die Regeln des Miteinander fest. WIR haben es in der Hand, wie wir wahrgenommen werden und ob sich an sozialen Regeln gehalten wird. WIR können andere Menschen durch unser vorbildliches Verhalten beeinflussen und einen Mentalitätswechsel bewirken.

In diesem Sinne appellieren wir an alle Hundehalter:

Seid ein Vorbild, ihr habt es in der Hand!

Erzieht eure Hunde, lasst sie nicht jagen oder ungefragt auf fremde Menschen oder Hunde zurennen!

Hebt eure Hundehäufchen auf!

Seid aufmerksam auf die Umgebung, wenn ihr spazieren geht und nehmt Rücksicht auf eure Mitmenschen!

Denkt daran, dass ihr in der freien Natur nur Gast seid und sie auch der Lebensraum anderer Tiere ist, die ebenfalls ein Recht darauf haben, ungestört zu leben.

Natürlich kann es auch mal passieren, dass der eigene Hund ungefragt zu einem anderen Hund oder einem Menschen hinstürmt. Dann sollte man sich entschuldigen und daran zu arbeiten, damit dies in Zukunft nicht wieder vorkommt.

                           Gegenseitige Rücksichtnahme bedeutet Respekt voreinander zu haben!

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Pourquoi tant de propriétaires de chiens laissent-ils, sans accord, courir leur chien, auprès d’autres chiens en laisse, d’enfants, de joggeurs, de cyclistes ou de piétons?

Voici d‘abord un exemple :
Il y a un certain temps, la Dalmatienne Kathia a été mordue par un autre chien et depuis cet évènement, elle a peur des chiens inconnus. Par un travail minutieux et ardu, Madame Schiltz, sa propriétaire, a réussi à ce que Kathia ne veut plus s’enfuir seulement à la vue d’un autre chien, mais qu’elle s’assied sagement au bord du chemin et attend le passage de l’autre chien.

Maintenant Madame Schiltz fait une promenade avec Kathia. Un autre propriétaire de chien arrive en sens opposé, le chien n’est pas en laisse ! Madame Schiltz demande à l’autre propriétaire de prendre son chien en laisse, mais celui-ci lui répond : « Il ne fait rien ! » Le chien « libre » s’approche inexorablement. 

Kathia devient de plus en plus nerveuse, en voyant le chien arriver en courant vers elle !

Madame Schiltz essaie de protéger Kathia, mais n’y arrive pas. Le chien inconnu réussit à venir auprès de Kathia, laquelle se trouve entretemps tremblant par terre. Le chien étranger harcèle Kathia, ne la laisse pas en paix et ne réagit sur aucun des signaux de Kathia. Enfin le propriétaire du chien arrive et prend son chien en laisse, après beaucoup de palabres à la « Ils clarifient l’affaire entre eux »,. Madame Schiltz et Kathia ont les nerfs à blanc après cet incident. Par cet unique incident, qui aurait très facilement pu être évité, Madame Schiltz et Kathia ont été rejetées d’un grand pas en arrière dans leur entraînement anti-peur.

Si un chien est tenu en laisse, ceci a toujours une raison! Le chien peut avoir peur des autres chiens ou bien il peut réagir agressivement à l’encontre de ceux-ci. En plus, il est possible qu’il soit malade, qu’il vienne juste d’être opéré, ou bien qu’il ne se laisse pas rappeler.

Si un propriétaire tient son chien en laisse, ceci doit, en toute circonstance, être respecté et fait preuve de sens de responsabilité envers le chien et  son entourage.
La phrase très connue „Il ne fait rien, il ne veut que jouer“ est absolument inutile et n’aide aucunément, ni les propriétaires tenant leurs chiens en laisse, ni les chiens tenus en laisse. Pour quelle raison le chien „libre“ ne peut-il pas tout simplement être rappelé, afin que le chien tenu en laisse peut continuer son chemin en toute détente? Une des raisons est celle que beaucoup de propriétaires de chiens n’ont pas conditionné leurs chiens sur un rappel et que le retour du chien en cas d’appel ne fonctionne alors pas du tout. Dans ces cas, on se demande pourquoi ces propriétaires ne tiennent pas leurs chiens en laisse?

Souvent on entend l’argument que le chien a besoin de mouvement et qu’au passé il aurait toujours été fiable concernant le retour en cas d’appel et ce serait la première fois qu’il n’aurait pas réagi à l’appel!

Que doivent faire les propriétaires de chiens ?

On a la possibilité de se plaindre et se fâcher en cas d’incidents fâcheux et de manifester à haute voix son mécontentement. Ceci peut être soulageant, mais ne sert à rien pour changer les choses. Ce sont surtout l’information et l’éducation qui jouent un rôle majeur et c’est aux entraîneurs, dans les clubs ou dans les écoles pour chiens, de réaliser ce travail de persuasion et de formation en ce qui concerne l’application des règles de convivialité entre les propriétaires de chiens.

Cependant les propriétaires de chiens eux aussi, peuvent contribuer à améliorer leur image auprès du grand public. Ceci prévient la haine et la peur envers les chiens, de même que d’éventuelles mesures restrictives par la loi. Des propriétaires de chiens courtois et bien informés ont également un pouvoir non négligeable face à d’autres propriétaires de chiens.

Règles de courtoisie

Même si la majorité des chiens n'a pas de problèmes, il faut toujours avoir en tête qu’il existe des chiens avec des problèmes de comportement ! Pour cette raison il est important et de grande pertinence d’observer quelques simples règles de courtoisie, sensées et utiles, qui ne nuisent ni à l’humain ni au chien, mais au contraire, facilitent la vie à tous les acteurs:

Si un chien en laisse vient à notre rencontre, alors nous rappelons notre chien et nous le prenons aussi en laisse, excepté si notre toutou maîtrise à perfection de rester assis calmement à nos côtés. Puis nous attendons que l’autre duo humain – chien soit passé. Ceci s‘applique aussi à la rencontre de coureurs, cyclistes, piétons (aussi des humains peuvent avoir peur des chiens ou avoir une allergie contre les poils de chiens!).

• Sur demande, on peut aussi se mettre d’accord avec le propriétaire à l’encontre si une rencontre „libre“ entre les chiens est possible, dans ce cas et seulement après un accord clairement formulé, les chiens peuvent courir « librement ».

• Ne forcez jamais une rencontre de chiens (ni en laisse ni « libre »).

• Si le retour de votre chien n’est pas fiable lors de vos appels, ne le laissez pas courir de façon incontrôlée, voire sans laisse, afin d’assurer également sa propre sécurité à tout moment.

Quelles en sont les conséquences pour nous, propriétaires de chiens?

Nous pouvons influencer les autres avec notre comportement et de cette manière changer leur comportement dans un sens positif. Comme groupe social de propriétaires de chiens, nous pouvons même faire  pression, tout en donnant un exemple de respect mutuel en respectant les règles. Même le fait de ramasser les excréments de notre chien sur une verdure pleine d‘excréments, fait suivre notre exemple à d’autres propriétaires de chien. Si nous avons notre chien sous contrôle lors d’une rencontre, faisons un pas de côté pour libérer le chemin, afin que l’autre propriétaire puisse passer avec son chien, ceci aura également un effet positif sur l’observateur. Si nous appelons notre chien et demandons si un contact est possible / souhaité / toléré, ceci fera figure de référence pour l’autrui. Plus de propriétaires qui donnent le bon exemple, plus d’autres propriétaires qui s’y orienteront.

Si nous restons courtois, la probabilité que nous soyons „copiés“, augmente énormément, car des gens compétents et sympathiques sont plus souvent pris comme exemple.

NOUS, comme propriétaires de chiens fixons les règles de convivialité. C’est entre NOS mains de quelle façon nous sommes perçus et si les règles de courtoisie sont observées. NOUS pouvons influencer les autres par notre comportement exemplaire et entamer un changement.

Dans ce sens nous faisons appel à tous les propriétaires de chiens:

Soyez un exemple, c’est entre vos mains!

Eduquez vos chiens, ne les laissez pas chasser ou s’approcher sans autorisation de chiens et d’humains inconnus.

Ramassez les excréments de votre chien.

Soyez attentif lors de vos promenades, respectez la propriété et la sensibilité des autres et sachez que vous n’êtes que l’hôte de la nature et de l’environnement, l’espace de vie d’autres animaux qui ont aussi droit à une vie en paix.

Il peut, bien entendu, arriver que votre chien s’approche, involontairement d’un autre chien ou humain. Dans ce cas, une excuse et une approche respectueuse sont indiquées. En conséquence, il faut alors intensifier les entraînements, afin d’éviter de telles situations au futur.

                      Le respect envers autrui simplifie la vie de tous!