“Einfach eingefangen und ins Tierheim gebracht - so erging es mir. Beim ersten Tierarzttermin habe ich schon mal gezeigt, wer das Sagen hat. Mit den anderen scheuen Katzen hier habe ich aber schon Freundschaft geschlossen, und ehrlich gesagt, habe ich gar keine Eile, mein eigenes Reich zu bekommen. Das Tierheim ist nämlich gar nicht so schlecht – gutes Essen, nette Gesellschaft und immer ein kuscheliges Plätzchen zum Chillen. Wer es wagt, mich zu adoptieren, sollte Humor, Geduld und ein stabiles Nervenkostüm mitbringen. Für alle anderen : keine Sorge, ich mache es mir hier erst mal gemütlich."
"Ich wurde in Gasperich gefunden. Mit Menschen habe ich bisher leider keine guten Erfahrungen gemacht, deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher : Sobald sich jemand nähert, setze ich meinen besten „Komm-mir-nicht-zu-nahe“-Blick auf, begleitet von einem tiefen Grummeln. Funktioniert super : Alle halten Abstand. Solange mir niemand zu nahe kommt, liege ich ganz stoisch da und beobachte alles aus sicherer Entfernung. Ob ich damit auf Dauer durchkomme ?"
Photo by Jérôme Neumann