"Spielen ist mein Beruf, Quatsch machen meine Leidenschaft. Ich bin schnell, neugierig, mutig - ja sogar übermütig. Am liebsten hätte ich einen Katzenkumpel in meinem neuen Zuhause. Allein wird mir schnell langweilig, wenn niemand Zeit für mich hat, also brauche ich Menschen, die wirklich Lust haben, sich intensiv mit mir zu beschäftigen, mit mir zu spielen, mich geistig auszulasten und mir die Welt zu erklären. Weil ich noch jung bin, muss ich auch lernen, was okay ist und was nicht. Ich bin clever, aber ich teste Grenzen gern aus. Deshalb brauche ich eine Familie, die liebevoll, geduldig, aber auch konsequent ist und mir nicht alles durchgehen lässt – auch wenn ich dabei sehr unschuldig gucke. Wenn du einen aktiven, verschmusten, verspielten kleinen Panther suchst und bereit bist, Zeit, Aufmerksamkeit und ein bisschen Humor zu investieren, dann könnten wir gut zusammenpassen."
"Ich bin ein echter Wildling und habe mein bisheriges Leben ohne engen Kontakt zu Menschen verbracht. Seit einigen Monaten lebe ich nun im Tierheim. Am Anfang war mir alles unheimlich – da blieb mir nichts anderes übrig, als zu fauchen und zu spucken, um Abstand zu gewinnen. Inzwischen habe ich mich recht gut eingelebt. Leckerlis finde ich richtig spannend, sobald sie verteilt werden, bin ich sofort zur Stelle. Aber bitte erwartet nicht, mich anfassen zu dürfen – davor habe ich noch große Angst, und wenn jemand es versucht, flüchte ich sofort. Ich spiele gerne mit einer Schnur oder einem Ball. Für mich ist das ein Zeichen von Vertrauen und Neugier. Noch bin ich sehr vorsichtig, und ob oder wann ich mich streicheln lasse, wird die Zeit zeigen."
"Wir waren mehrere, die sich zum täglichen Mittagessen - ohne Verpflichtungen - bei einer älteren Dame einfanden. Allerlei Leckeres wurde dort aufgetischt, daher standen wir immer pünktlich auf der Matte. Zu unserem grössten Bedauern zog die nette Lady ins Altersheim, sodass unsere Futterquelle von jetzt auf gleich versiegt war. Deswegen war es nicht schwer, uns alle einzusammeln und ins Asile zu bringen. Mittlerweile lebe ich schon einige Monate hier im Tierheim. Noch immer bin ich sehr, sehr, sehr vorsichtig und habe bisher leider nicht gelernt, Menschen ganz zu vertrauen. Anfassen lasse ich mich daher noch nicht – dafür brauche ich einfach mehr Zeit. Es gibt aber auch gute Nachrichten : Für leckere Snacks bin ich immer zu haben, und dabei traue ich mich sogar schon ein kleines Stück näher heran. Jetzt, wo es draußen kälter wird, suche ich außerdem häufiger den warmen Innenbereich des Tierheims auf – ein kleines Zeichen dafür, dass ich mich langsam etwas wohler fühle."
"Man könnte mich glatt mit Wuschel verwechseln : schwarz-weißes, langes Fell, ein charmantes Wesen und sehr lieb sowie verschmust. Leider habe ich – genau wie Wuschel – eine Neigung zur Bildung von Blasensteinen. Diese wurden mir vor Kurzem operativ entfernt, und die Nachwirkungen des Eingriffs sind noch spürbar. Es braucht einfach noch etwas Zeit, bis alles vollständig verheilt ist. Zur Unterstützung der Heilung bekomme ich aktuell noch ein flüssiges Medikament, das ich brav und ganz ohne Mätzchen einnehme. Wuschel hat relativ schnell ein neues Zuhause gefunden – darauf hoffe ich nun ebenfalls sehr."
"Ich wurde in Gasperich gefunden. Mit Menschen habe ich bisher leider keine guten Erfahrungen gemacht, deshalb gehe ich lieber auf Nummer sicher : Sobald sich jemand nähert, setze ich meinen besten „Komm-mir-nicht-zu-nahe“-Blick auf, begleitet von einem tiefen Grummeln. Funktioniert super : Alle halten Abstand. Solange mir niemand zu nahe kommt, liege ich ganz stoisch da und beobachte alles aus sicherer Entfernung. Ob ich damit auf Dauer durchkomme ?"